Mit einer Jahresspende von 4.000 Euro hat der Lions Club Bietigheim-Bissingen das wegweisende KiSel- Projekt der Diakonie unterstützt. Es geht dabei um die persönliche Betreuung von Kindern und Jugendlichen, die von Suchtproblemen in ihren Familien belastet sind. Clubpräsident Bernd Hörrmann betonte bei der Übergabe der Spende an den Diakonie-Projektleiter Henrik Metje, dass die Mitglieder des Lions Clubs diese besondere Arbeit der Diakonie seit Jahren mit Respekt und großer Sympathie begleiten. So wolle der Lions Club auch künftig seinen Beitrag dazu leisten, dass sich diese belasteten Kinder mit ihren Problemen nicht allein gelassen fühlen.
Der Diakonieverband Ludwigsburg führt das KiSel-Projekt seit über 25 Jahren in Bietigheim-Bissingen durch. Henrik Metje zufolge brauchen Kinder und Jugendliche professionelle Hilfe, wenn ihr Alltag durch Suchtkrankheit in der Familie belastet wird. Mit regelmäßigen Aktivitäten, wie Gesprächskreisen, Ausflügen und gemeinsamen Freizeiten sorgen speziell ausgebildete Fachleute der Diakonie dafür, dass diese Kinder und Jugendliche lernen, mit ihrer besonderen Situation kundig und selbstbewusst umzugehen. Seit vielen Jahren unterstützt der Lions Club Bietigheim-Bissingen diese vorbildliche Projektarbeit der Diakonie. Sie steht Kindern von 7 bis 12 Jahren und Jugendlichen von 13 bis 17 Jahren offen. Projektleiter Henrik Metje betonte, dass die Diakonie die Projektarbeit konsequent weiterführen wolle und dabei auf Spenden angewiesen sei.
Henrik Metje ist in der Beratungsstelle der Diakonie in Bietigheim Am Japangarten 6 erreichbar. Die Aufnahme in eine KiSel-Gruppe wird nach einem gegenseitigen Kennenlerngespräch abgestimmt.
Das Foto des Lions Clubs zeigt v.l.n.r. Diakonie-Projektleiter Henrik Metje, Lions-Clubpräsident Bernd Hörrmann und den Lions-Aktivitätsbeauftragten Martin Frank bei der Übergabe der Spende vor dem Haus der Diakonie am Japangarten.



